Stefan Sell

Stefan Sell

Lyrik kann das - auch ganz anders!

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1959 im Rheinland geboren, lebt er heute als Musiker, Komponist und Autor in Trautskirchen bei Nürnberg. Er bezeichnet sich selbst als „Feldforscher" in der Welt der Klänge und Geräusche.
Wie mit einem Keschernetz fängt er die akustische Atmosphäre von U-bahnfahrten, Fußgängerzonen, Altglascontainern oder militärischen Übungsflügen ein, konserviert sie auf Tonträger und verwandelt sie in Musik.

Sells frühe "cut-pieces" klingen heute wie ausgefeilte Hip-Hop-Loops.

Die Presse zählt ihn zu den „renommiertesten Gitarristen der Szene" und spricht vom „Gitarrenspiel in vollendeter Perfektion!" Neben seinen ausgedehnten Touren und zahlreichen Publikation macht & moderiert er seit einem Jahr für Radio Z jeden 1. Donnerstag im Monat die Sendung „out of control", eine 360° Radioshow, in der er bewusst alle Musikstile gleichwertig nebeneinander präsentiert und mit unterhaltsamen und spannenden Geschichten zu verbinden weiß.

Stefan Sell mit Giitarre - Fotograf Peter KickStefan Sell bereiste nach klassischer Gitarrenausbildung Spanien mit einem Flamencotheater. Viele CD - Veröffentlichungen und Konzertreisen durch ganz Deutschland und Europa folgten. Als Gitarrist spielt, zaubert und betört er, als Vortragskünstler weiß er wundervoll vom lieben, leben, leiden seiner Helden zu erzählen. In den 90er war Sell Chefredakteur des bundesweiten Kulturmagazins foglio, wurde ausgezeichnet mit dem Preis des 1. Kölner Open-Mike-Wettbewerbs und soeben mit dem Preis der Deutschen Musikverleger „BEST EDITION 2012".
Seine Vertonungen deutschsprachiger Lyrik gelten als kongenial.

Mein Klang der Märchen

Wer ihn schon erlebt hat, wird sich freuen ihn wieder zu erleben , wer ihn noch nicht kennt, sollte sich den Auftritt des bundesweit tourenden Ausnahmegitarristen nicht entgehen lassen. Zudem ist Stefan Sell ein wunderbarer Erzähler, der soeben mit dem „Deutschen Musikeditionspreis" ausgezeichnet wurde.

Vor 200 Jahren, erschienen die Märchen der Brüder Grimm zum ersten Mal im Druck. Nach dieser Ausgabe erzählt Stefan Sell die Märchen neu, spielt dazu fantastisch imaginäre Musik und kleidet sie in Klangcollagen. Zeitgemäß verbindet er die uralte Tradition des mündlichen Erzählens mit heutigen Hörgewohnheiten. Wie einst der blinde Dichter Homer die berühmte Odyssee in Gesänge teilte und sie zu Lyraklängen gehört wurden, so bekommen nun die Grimmschen Märchen Raum und Zeit durch das Erzählen in Klangbildern, werden zu einem einzigartigen unvergesslichen Hörerlebnis: Der gestiefelte Kater etwa taucht hier im ersten Band der Brüder Grimm vor 200 jahren auf und später nicht mehr, Rapunzel darf schwanger sein. Viele Märchen klingen in diesen ersten Fassungen unglaublich kurzweilig und modern.

Dies alles bettet Stefan Sell in eine begleitende Moderation, die auf unterhaltsame und kurzweilige Weise einige Hintergründe der Märchen und die Biografie der Brüder Grimm erzählt und umrahmt es mit den Klängen seiner Gitarren: der spanischen Gitarre, dessen „Erfinder" in Almeria etwa in der Zeit geboren wurde als die Erstausgabe von Grimms Märchen fertiggestellt wurde und einer E-Gitarre mit livelooping, die es dem Stefan Sell ermöglicht, die Märchen durch Musik, Klänge und Geräusche lebendig werden zu lassen.

GRIMM JUBILÄEN - „Planen Sie die GRIMMS ein"

Gebrüder Grimm als Holzstich2012

  • 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen
    (Die ersten Exemplare des 1. Bandes erscheinen am 20. Dezember 1812)

2013

  • 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen
    (Der Großteil des 1. Bandes - 900 Exemplare - erscheinen im März)
  • 175 Jahre Beginn Deutsches Wörterbuch
  • 150. Todestag von Ludwig Emil Grimm (der Malerbruder) (4.4.)
  • 150. Todestag von von Jacob Grimm (20.9.)

2014

  • 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen
    (Der 2. Band der Kinder- und Hausmärchen erscheint und wird vordatiert auf das Jahr 1815)

2015

  • 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen
    (Der 2. Band der Kinder- und Hausmärchen)
  • 225. Geburtstag von Ludwig Emil Grimm

2016 -2018

  • 200 Jahre Deutsche Sagen

2019

  • 200 Jahre Deutsche Grammatik

 

Lyrik kann das - auch ganz anders!

Poetische Klänge

Stefan Sell ist bekannt für sein mitreißend virtuoses Gitarrenspiel. Lyrikfreunde kennen ihn aus den von Presse und Publikum gleichsam gefeierten Schiller-Vorstellungen mit Deutschlands bekanntestem Rezitator Lutz Görner. Nun präsentiert er klassische Lyrik, 100% rostfrei: gerapt, gerockt, gespielt und gesungen.

Schwere Texte werden leicht, alte Worte neu. Gedichte wie Popsongs, Dichter und Dichterinnen - forever young.
Goethe meint, man erfährt zum ersten Mal, warum man Ohren hat und stellt staunend fest: vom Eis befreit sind Reim und Sätze.

Sie alle dürfen wieder runter von ihrem Sockel:
Schiller, Heine. Ringelnatz und Morgenstern, Droste, Rilke und der Busch

Mit Liebe und Dampf geht Alles

Ausschnitt einer DampflokStefan Sell ist „begnadeter Erzähler und virtuoser Gitarrist in einem. Furios!“, jubelt die Presse.

Der mit dem „Deutschen Musikeditionspreis“ ausgezeichnete Gitarrist und Erzähler Stefan Sell präsentiert ein Programm voller Gedichte, Geschichten & Gitarrenmusik rund um das Thema Eisenbahn.

Die Literatur wimmelt nur so von Zitaten. Heinrich Heine, der schon früh mit Eisenbahnaktien spekulierte, prophezeite: „Es beginnt ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte und unsere Generation darf sich rühmen, daß sie dabei gewesen.“ Ringelnatz witzelte: „Mir macht die Eisenbahn jetzt Mut.“ Die Droste notierte: „ hatte bis Mitternacht einen Beiwagen ganz für mich allein, dann musste ich freilich in den allgemeinen Rumpelkasten, voll schnarchender Männer“ und Nestroy machte der Liebe Dampf mit seinen „Eisenbahnheiraten“: "Mit Liebe und Dampf geht Alles.“

Längst gehört die Bahn zum Alltag. Redewendung wie „auf den Zug der Zeit springen“ sind ebenso selbstverständlich wie eine Sache die „entgleist“ oder das Gefühl „aus der Bahn geworfen“ zu sein. Spannend ist zu hören wie damals schon Zeitzeugen ihre Freude und Furcht über die technische Neuerung beschreiben, ja vor der Beschleunigung warnen, als ginge es um die heutige Zeit.

„Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit, schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter.“ (Wilhelm Busch)

„Friede, Freiheit, Freundschaft“

Leben, Lieder, Texte & Gedichte aus Zeiten des Krieges - ein Friedenskonzert 2015 - vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg

Dieses Programm aus Lyrik, Musik und Geschichten widmet sich dem Gedenken an „Friede, Freiheit, Freundschaft“. Die aktuellen Meldungen von Krisen, Konflikten und Kriegen weltweit, verbunden mit den Jahrestagen der beiden Weltkriege erinnern auch daran, dass allen Menschen eigentlich gemeinsam ist, in tiefen Respekt füreinander in „Frieden, Freiheit, und Freundschaft“ leben zu wollen.

Ob Ringelnatz, Morgenstern, Rilke, Schiller oder Heine, viele sind‘s die Krieg und Frieden in Vers und Reim gebracht haben - mahnend, fordernd, spiegelnd.

„Wenn erst die Leidenschaft für den Planeten uns ergriffen haben wird, dann wird es auch keine Kriege mehr geben.“  - Christian Morgenstern

"Das hochfliegende Wort »Freiheit« bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht." - Wilhelm Busch

„Gehen sie Europas Königen voran. Geben Sie Gedankenfreiheit!" - Friedrich Schiller

„Meine Gedanken/ zerreißen die Schranken/ und Mauern entzwei /die Gedanken sind frei.“ - aus dem mehr als 500 Jahre alten Lied „Die Gedanken sind frei“

Stefan Sell ist bekannt für sein mitreißend virtuoses Gitarrenspiel. Er gilt als einer „der renommiertesten Gitarristen der Szene“. Die Presse rühmt sein "Gitarrenspiel in vollendeter Perfektion" und spricht von „einem unglaublichem Repertoire an Tönen".

Neues Angebot!

„Don Quijote trifft Hamlet!“

Was verbindet die beiden Hauptfiguren dieser Werke? Worin finden wir uns mehr, in einem alles wagenden Don Quijote oder einem an allem zweifelnden Hamlet? Hamlet wie Don Quijote suchen die Gerechtigkeit in einer Welt, in der es so scheint, als ginge es lediglich um die eigenen persönlichen Vorteile.

Einem modernen Barden gleich entstaubt Stefan Sell alte Verse und präsentiert die Großen der Weltliteratur. Durch seine vergnügliche Interpretation erscheinen die Texte von Cervantes und Shakespeare aktueller denn je.

Brauchen wir in Politik und Wirtschaft Leute, die vertuschen und schönreden. Sind Überwachungs-und Abhöraffären wünschenswert? Gehört Irreführung, das Einreden von Dingen, an die man selbst nicht glaubt, unweigerlich zur Wahrheit? Fängt man nur mit dem „Lügenköder den Wahrheitskarpfen?“

Don Quijote träumt davon die Welt zu verbessern. Ein Literaturkonzert, bei dem der Kampf gegen Windmühlen spürbar wird: Was passiert, wenn ein Rührmixer Flamenco spielt?

Übrigens: Vor mehr als 400 Jahren, am 23. April, heute Welttag des Buches, starben Cervantes und Shakespeare.

 

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Internetseite von Stefan Sell

www.stefansell.com

 

 

Best Edition 2012

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