Von der Regisseurin zur Autorin

Rike Reiniger- von der Regisseurin zur Autorin

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen Theater-Ensembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

 


Zigeunerboxer„Zigeuner-Boxer“ verbindet Rike Reinigers berührenden Theatermonolog über den 1944 im KZ ermordeten sinto-deutschen Boxer Rukeli Trollmann, ein sehr persönliches Interview mit dessen Tochter und eine historische Chronologie des Völkermords an den Sinti und Roma.
Das literarisch verdichtete Einzelschicksal, die alltagsgeschichtliche Quelle sowie der historische Kontext: „Zigeuner-Boxer“ ist ein vielschichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus.

 

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Der Genozid an den Sinti und Roma taucht erst in den letzten Jahren in unserem Bewusstsein auf. Seit 2016 führen die Lehrpläne einiger Bundesländer die Verfolgung dieser Minderheit auf. Rike Reinigers Lesung leistet einen Beitrag zu diesem Thema. Der kurze knappe Text kann vollständig im Unterricht gelesen werden. Die Lesung wird ergänzt durch Hörbeispiele einiger Interviews, die bei der Recherche für das Buch entstanden sind.

 

Wölfe haben die Menschen schon immer fasziniert. Für die aktuelle Diskussion über die Wiederansiedlung von Wölfen sowie die Angst, die für manche Menschen davon ausgeht, kann das Buch eine Diskussionsgrundlage sein.

Reinigers Geschichte ist inspiriert von einem realen Ereignis: Seit Mitte der 1990er Jahre wandern Wölfe über die Oder nach Deutschland ein. Und eine Wölfin paarte sich aus Mangel an einem Wolfspartner mit einem Hund.

 

Das Buch: Die Wölfin Samika trifft nach entbehrungsreicher Wanderung auf Jannik, den Fremden, der einem Wolf auf verwirrende Weise ähnelt. Jannik ist ein Hund. Missverständnisse tauchen auf und Unterschiede bleiben. Trotzdem erleben die beiden einen Frühling leidenschaftlicher Liebe. Im Sommer bekommen sie Junge. Doch Menschen verfolgen ihre einzigartigen kleinen Wolfshunde. Auf der Flucht werden Samika und Jannik vor die Wahl zwischen zwei Welten gestellt. Wofür entscheiden sie sich?

 

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